Kategorie: Aktuelles (Seite 17 von 18)

FLW – immer aktiv!

Bei unserer Jahreshauptversammlung berichtete 1. Vorsitzender Stefan Müller von den Aktivitäten der FLW. Zu Beginn seiner Amtszeit wurden Arbeitsgruppen für Öffentlichkeitsarbeit und Dorfentwicklung gebildet. In letzterer wurde unter anderem unsere Position für die Haushaltsberatungen erarbeitet.

Außerdem führte die FLW Ende 2016 eine Umfrage zur Verkehrsberuhigung durch, als noch nicht absehbar war, dass dieses Thema bald darauf für die gesamte Gemeinde angegangen wird. 95 % der Teilnehmer sprachen sich dabei für Geschwindigkeitsreduzierungen aus. Durch die Arbeitsgruppe wurden außerdem Anträge zur Errichtung eines ordentlichen Radständers am Bahnhof sowie für Gehwegabsenkungen auf den Weg gebracht.

Neuer Internetauftritt mit örtlichen Terminen

Ein neuer Internetauftritt wurde eingerichtet, wodurch sich einige Verbesserungen ergeben. Z. B. findet sich dort nun ein Kalender mit örtlichen Terminen.

Marktgemeinderat Ernst Dittrich erklärte die Möglichkeiten der Straßenklassifizierung und stellte hierzu die Position der FLW dar.

FW-Fraktionsvorsitzender Fabian Mehring referierte in gewohnt kurzweiliger und detailreicher Form über aktuelle Themen aus den Ortsteilen.

Aus dem Landtag …

Besonders freuten wir uns über den Besuch unseres Landtagsabgeordneten Johann Häusler!

Bei einem Streifzug durch die Landespolitik brachte er den Anwesenden die Arbeit der Freien Wähler im Bayerischen Landtag näher.

Die Straßenausbaubeitragssatzung …

… ein heißes Eisen! Darin ist u. a. geregelt, wie die Kosten im Falle einer Straßensanierung zwischen dem Anwohner und dem Markt Meitingen aufgeteilt werden. Grundsätzlich wird zwischen drei Kategorien von Straßen unterschieden:

1. Anliegerstraßen (Straßen, die ganz überwiegend der Erschließung der Grundstücke dienen): 30 % der Kosten trägt der Markt Meitingen, 70 % der Anwohner.

2. Haupterschließungsstraßen (Straßen, die der Erschließung von Grundstücken und gleichzeitig dem durchgehenden innerörtlichen Verkehr dienen und nicht Hauptverkehrsstraßen sind.): Der Markt Meitingen trägt 60 % der Fahrbahn sowie 45 % der weiteren Kosten (z. B. Gehwege, unselbständige Parkplätze, Mehrzweckstreifen, Grünanlagen, …)

3. Hauptverkehrsstraßen (Straßen, die ganz überwiegend dem durchgehenden innerörtlichen und/oder überörtlichen Durchgangsverkehr dienen). Hier trägt der Markt Meitingen 80 % der Fahrbahn und 55 % der weiteren Kosten (s. o.)

Am günstigsten für den Anwohner ist somit die Kategorie „Hauptverkehrsstraße“. Welcher Kategorie die einzelnen Straßen zuzuordnen sind, hat der Markt Meitingen zu prüfen. Zuletzt wurde auf der Klausurtagung des Marktgemeinderates Anfang Februar speziell am Beispiel Herbertshofen über die Einstufung der Straßen diskutiert. Natürlich haben unsere Herbertshofener Markträte Johann Deisenhofer und Ernst Dittrich versucht, die für die Anwohner jeweils günstigste Variante zu interpretieren. Doch Vorsicht! Wie auch von Bauamtsleiter Thomas Dahlmann bestätigt wird, muss die Einstufung streng nach den o. a. Kriterien erfolgen. Sollte die Aufsichtsbehörde hier eine fehlerhafte Einstufung feststellen, müssen die Ausbaubeiträge nachgefordert werden! Somit gilt: Alles ausloten, was möglich ist, aber auch einer Prüfung standhält!

Das bisschen Haushalt …

Zuletzt wurde im Meitinger Finanzausschuss über den Haushalt 2017 beraten. Aktuell betragen die Rücklagen unserer Marktgemeinde etwa 7,5 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen Verbindlichkeiten von circa 6,8 Millionen Euro. Zu erwähnen ist hierbei, dass die Rücklagen vor allem durch den Zukauf von Grundstücken abgeschmolzen sind. Angesichts der aktuellen Zinssituation ist eine Wertanlage in Immobilien sicherlich nicht der verkehrteste Weg. Außerdem handelt es sich um eine Investition in die Zukunft, die sich spätestens bei der Ausweisung von neuen Baugrundstücken wieder bezahlt macht. Und so werden wir auch im kommenden Jahr über den Vermögenshaushalt verschiedene Projekte realisieren können. Für den gesamten Markt Meitingen stehen aus Sicht der FW-Fraktion dabei diese Themen im Vordergrund:

  • Fortführung der Bezuschussung unserer Feuerwehren bei notwendigen Beschaffungen und bedarfsgerechten baulichen Maßnahmen
  • Fortführung des laufenden Programms zur Spielplatzsanierung (hierbei sollte auch an Aufenthaltsgelegenheiten für begleitende Eltern gedacht werden)
  • Moderate Neugestaltung des Vorplatzes unserer Ballspielhalle
  • Erarbeitung eines gemeindeweiten Konzepts für Bushaltestellen unter Einbezug der bestehenden Fördermöglichkeiten
  • Erschließung des Baugebietes an der Donauwörther Straße (ehemals SGL)
  • Eintritt in den Planungsprozess zur Gestaltung des Areals auf der Schlosswiese
  • Weitere Sanierung und punktuelle Nachverdichtung des Straßenbeleuchtungsnetzes
  • Abschluss der Sanierung unserer Kläranlage
  • Weiterer Erwerb von Grundstücken zur Ausweisung neuer Baugebiete, um der Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum gerecht werden zu können.

Speziell für unseren Ortsteil Herbertshofen wollen wir als FLW mit unseren Marktgemeinderäten Ernst Dittrich und Hans Deisenhofer vor allem folgendes erreichen:

  • Punktuelle Absenkung von Gehsteigen im Sinne der Barrierefreiheit an stärker frequentierten Übergängen (bspw. zwischen Kirche und Einzelhandelsmarkt)
  • Bereitstellung weiterer überdachter Fahrradstellplätze an den Bahnhöfen
  • Erarbeitung eines Gesamtkonzeptes zur gärtnerischen Gestaltung und optischen Aufwertung des Friedhofs in Herbertshofen
  • Austausch des maroden Pflasters an der Pestalozzistr. durch eine Teerdecke.
  • Naherholungsgebiet am Lech/-kanal: Installation einer Wassertret-(Kneipp-)Anlage beim sog. „Mädele-Lech“
  • Im Übrigen sollte im nächsten Jahr mit der Planung unserer Ortsdurchfahrt unter Einbezug der betroffenen Bürger begonnen werden.

Vermutlich wird nicht alles „auf einen Rutsch“ realisiert werden können, doch wir sind zuversichtlich, dass unsere Vorschläge Zug für Zug in die Umsetzung kommen.

Umfrage zur Verkehrsberuhigung

Verkehr und dessen störungsfreie und umweltfreundliche Gestaltung sowohl für Anwohner als auch für Auto- und Radfahrer und Fußgänger innerorts und in Wohngebieten ist für viele ein wichtiges Thema.

Die FLW führte in 2014 eine Bürgerbefragung durch: Die Punkte „Fuß- und Radwege“ und „Verkehrsberuhigung“ wurden am häufigsten genannt.

Eine Arbeitsgruppe der FLW befasst sich seit einigen Monaten mit der Verkehrsberuhigung in Herbertshofen. Wir wünschen uns mehr Sicherheit durch langsameres Fahren und weniger Lärm und Abgase. Dazu gehören sicher Tempolimits, wo nötig und sinnvoll, aber vor allem eine Verkehrslenkung und Gestaltung im Einklang mit den Wünschen der Anlieger.

Tempo-30-Zonen sind in vielen Wohngebieten selbstverständlich – nicht dagegen auf Hauptverkehrsstraßen. Wer das ändern wollte, musste etwa den Nachweis eines Unfallschwerpunkts erbringen. Künftig können Kommunen Tempolimits auf Hauptverkehrsstraßen einführen, falls Schulen, Kindergärten, Seniorenheim etc. in der Nähe sind. Im bayerischen Innenministerium wünscht man sich, dass vom neuen Gesetz „rege Gebrauch“ gemacht wird und dass die Kommunen überprüfen, ob sie Schulen oder andere Einrichtungen haben, wo sich Tempo-30 lohnen könnte.

Die FLW bittet Sie dabei um Mithilfe!

Wir wollen erfahren, wo Sie der „Schuh drückt“ auch wenn nicht alles machbar sein wird.

Lassen Sie uns wissen, wo Sie sich eine Tempo-30-Zone oder eine „Spielstraße“, einen sog. verkehrsberuhigten Bereich, in Herbertshofen wünschen. Das können einzelne Straßenzüge sein oder bestimmte Abschnitte oder auch zusammenhängende Wohngebiete.

Umfrage Verkehrsberuhigung
Wird gesendet

Wir gratulieren …

Marktgemeinderat und FLW-Vorstandsmitglied Johann Deisenhofer zu seinem 60. Geburtstag und Jürgen Kewitz, langjähriges FLW-Mitglied und Unterstützer zu seinem 50. Geburtstag!

Bereits im Juli feierte Johann Geißenberger, FLW-Gründungsmitglied, seinen 80. Geburtstag, sowie Anton Scharpf, langjähriges FLW-Mitglied und FLW-Vorstandsmitglied seinen 60. Geburtstag.

Wir wünschen allen nochmals viel Glück, Gesundheit und Zufriedenheit sowie viel Freude in unserer Gemeinschaft!

Weihnachtszeit – Brandzeit!

Wir erfreuen uns an den Lichtern und Düften der Advents- und Weihnachtszeit. Damit wir die vorweihnachtliche Zeit sicher verbringen können, rät die Feuerwehr, Kerzen, Duftkerzen, Räucherstäbchen und Ähnliches niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Rauchmelder gehören in alle Wohnräume, Rauchmelder retten Leben – warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und verschafft Ihnen den nötigen Vorsprung, um sich und Ihre Familie in Sicherheit bringen zu können.

Bei allen Fragen hierzu wenden Sie sich an Ihre Freiwillige Feuerwehr Herbertshofen, 1. Kommandant Dominik Dirr.

Neue Duschen in der Turnhalle

Mancher wollte schon gar nicht mehr daran glauben. Aber nun wurde unser Anliegen doch endlich in Angriff genommen. Der Duschraum im Untergeschoß der Herbertshofer Turnhalle wurde vollständig saniert, ebenso der Umkleideraum davor. Wir freuen uns mit den Sportlern darüber!

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