Autor: Anton Scharpf

Erleichterung bei Straßenüberquerungen

Das Thema Gehwegabsenkungen in Herbertshofen beschäftigt die FLW schön länger. Ein Arbeitskreis befasste sich damit und hat Vorschläge erstellt. Die Idee kam auch im Marktgemeinderat schon mehrfach zur Sprache. Allein wegen des geplanten Ausbaus der Ulrich- und Klemensstraße stieß das auf wenig Gegenliebe.

Einige der Vorschläge für Absenkungen ziehen sich der Straße entlang und man scheute die Kosten vorab. FLW-Altmarktrat Franz Schenk ließ das keine Ruhe.

Er hat viele Stellen im örtlichen Straßen- und Gehwegnetz entdeckt, bei denen Absenkunken der Fußwegkanten für Fußgänger, Rollator- und Kinderwagenschieber und radelnde und rollernde Kinder eine Erleichterung bringen. Nach einem Termin vor Ort am 27. Juni mit Bürgermeister Dr. Higl und FLW-Vorstand Stefan Müller kam nun Bewegung in die Sache.

An der Abzweigung Mühlstraße / Reichenberger Straße und in der Fortsetzung der Reichenbergerstraße sind die Arbeiten für die Gehwegabsenkungen abgeschlossen bzw. wurden begonnen.

Im Namen der Herbertshofener Bürger bedanken wir uns herzlich!

Reparatur der Mühlstraße kommt

Das Ende eines langen, holprigen Weges für eine angemessene Lösung ist in Sicht.

Seit Januar 2017 ist die Mühlstraße in Herbertshofen immer wieder Thema im Marktgemeinderat und in Ausschüssen. Vor etwa 30 Jahren wurde beim Neubau der Straße als Unterbau unbehandelte Elektroofenschlacke des Lechstahlwerks anstelle von Kies verwendet. Durch den hohen Kalkgehalt der Schlacke quoll diese auf und dies führte zu Verwerfungen der Straßenoberfläche. Im Laufe der Jahre entstand eine ausgeprägten „Mulden- und Tälerlandschaft“. Der Asphalt auf Gehwegen wurde schon durch Platten ersetzt, aber an der Straße selbst wurden bislang noch keine Sanierungsmaßnahmen vorgenommen.

Ein wichtiger Punkt hierbei ist die Finanzierung. Anliegerbeiträge wären fällig, wenn mindestens ein Viertel der Straße neu ausgebaut, d. h. der Asphalt entfernt würde. Ein Planer wurde hinzugezogen um anhand der derzeit konkret vorliegenden Schäden sinnvolle Varianten der Ausführungen aufzuzeigen. Dabei hat sich herausgestellt, dass einige Teile in gutem Zustand sind. Die dennoch großen Bereiche, die saniert werden müssen, können als Unterhaltsmaßnahme durchgeführt werden, welche nicht auf die Anwohner umgelegt werden muss.

Durch die jetzt angesetzten Baumaßnahmen wird die Straße in einen ordentlichen Zustand gebracht, so dass eine umfassende –  und kostenpflichtige – Sanierung erst dann wieder anfällt, wenn die Straße ein Alter erreicht hat, bei dem dies üblicherweise nötig ist.

Nicht beantwortet wurde die Frage unseres Fraktionsvorsitzenden Fabian Mehring in der Sitzung des Planungs- und Werkausschusses, warum die Reparatur erst jetzt angegangen wird, wo sie noch vor wenigen Jahren grundsätzlich ohne finanzielle Beteiligung der Anlieger hätte durchgeführt werden können.

Die Anwohner, welche bereits vor Jahrzehnten für eine ordentliche Straße bezahlt haben, und alle Herbertshofener Bürger freuen sich, dass in 2018 die Sanierung endlich angepackt wird! (asc, stm)

 

Was sich reimt, ist gut!

Über Wochen gedieh rund um die Herbertshofener Kirche der Löwenzahn prächtig und trotzte dem kargen Kiesboden. Auch nach mehrfachem Nachfragen von Bürgern bei der Marktgemeinde wollte sich kein Termin zum Einsatz des neuen „Löwenzahnbekämpfungsgerätes“ finden lassen. Da besann sich unser ehemaliger FLW-Marktgemeinderat Franz Schenk auf seine besonderen Talente: Er stellte einen „offiziellen“ Antrag in Gedichtform. Kurz danach während der Osterferien waren die Mitarbeiter des Bauhofs aktiv (siehe Foto!).

Die Herbertshofener Kirchgänger bedanken sich herzlich, aber noch ist Raum für weitere Schönheitspflege. Fazit: Die FLW wird dringende Anträge künftig als Gedicht einreichen!

Umfrage zur Verkehrsberuhigung

Verkehr und dessen störungsfreie und umweltfreundliche Gestaltung sowohl für Anwohner als auch für Auto- und Radfahrer und Fußgänger innerorts und in Wohngebieten ist für viele ein wichtiges Thema.

Die FLW führte in 2014 eine Bürgerbefragung durch: Die Punkte „Fuß- und Radwege“ und „Verkehrsberuhigung“ wurden am häufigsten genannt.

Eine Arbeitsgruppe der FLW befasst sich seit einigen Monaten mit der Verkehrsberuhigung in Herbertshofen. Wir wünschen uns mehr Sicherheit durch langsameres Fahren und weniger Lärm und Abgase. Dazu gehören sicher Tempolimits, wo nötig und sinnvoll, aber vor allem eine Verkehrslenkung und Gestaltung im Einklang mit den Wünschen der Anlieger.

Tempo-30-Zonen sind in vielen Wohngebieten selbstverständlich – nicht dagegen auf Hauptverkehrsstraßen. Wer das ändern wollte, musste etwa den Nachweis eines Unfallschwerpunkts erbringen. Künftig können Kommunen Tempolimits auf Hauptverkehrsstraßen einführen, falls Schulen, Kindergärten, Seniorenheim etc. in der Nähe sind. Im bayerischen Innenministerium wünscht man sich, dass vom neuen Gesetz „rege Gebrauch“ gemacht wird und dass die Kommunen überprüfen, ob sie Schulen oder andere Einrichtungen haben, wo sich Tempo-30 lohnen könnte.

Die FLW bittet Sie dabei um Mithilfe!

Wir wollen erfahren, wo Sie der „Schuh drückt“ auch wenn nicht alles machbar sein wird.

Lassen Sie uns wissen, wo Sie sich eine Tempo-30-Zone oder eine „Spielstraße“, einen sog. verkehrsberuhigten Bereich, in Herbertshofen wünschen. Das können einzelne Straßenzüge sein oder bestimmte Abschnitte oder auch zusammenhängende Wohngebiete.

Umfrage Verkehrsberuhigung
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