Autor: Stefan Müller (Seite 1 von 13)

Marktgemeinderat, 1. Vorsitzender FLW

Fachthemen aufgeteilt

In der letzten Sitzung des Marktgemeinderates wurde unter anderem auch die Besetzung der Ausschüsse geregelt. Dort werden Fachthemen in kleinerer Runde diskutiert, für den Marktgemeindrat vorbereitet oder direkt entschieden, solange es im festgesetzten Verantwortungsbereich liegt. Von den Freien Wählern stehen für Sie ab sofort bereit:

Planungs-, Umwelt- und Werksausschuss:
Robert Hecht (FWGem Meitingen)
Rudolf Helfert (UWG Erlingen)
Stefan Müller (FLW Herbertshofen)
Klaus Nebe (FWG Meitingen)

Haupt- und Finanzausschuss:
Ernst Dittrich (FLW Herbertshofen)
Patrick Gerblinger (UWG Erlingen)
Robert Hecht (FWGem Meitingen)
Franz Wengenmayr (FWGem Meitingen)

Rechnungsprüfungsausschuss:
Ernst Dittrich (FLW Herbertshofen)
Rudolf Helfert (UWG Erlingen)
Franz Wengenmayr (FWGem Meitingen)

Damit auch jeweils alle anderen Räte informiert sind, findet natürlich ein Austausch statt. Zusätzlich führt eine Vertretungsregelung in der Praxis dazu, dass jede/r auch mal im jeweils anderen Ausschuss arbeitet.

Desweiteren sind wir vertreten im Aufsichtsrat der Meitinger Wohnungsbau GmbH, im Schulverband, in der Geschwister-Scholl-Stiftung, im Erholungsgebieteverein Augsburg e. V. sowie im Wasserverband Schmuttergruppe Nordendorf um dort die Anliegen der Gemeinde im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu vertreten.

Wir freuen uns schon jetzt auf die vielfältigen Fachthemen in diesen Gremien und auf eine gute Zusammenarbeit mit unseren Kolleginnen und Kollegen der anderen politischen Gruppierungen!

Klärschlammentwässerung in Meitingen

Bei der Klärung unserer Abwässer fällt durchgehend Klärschlamm an. Zur Ausbringung dieses Schlamms auf Felder gab es seit jeher schon geteilte Meinungen. Seit es hier Grenzwerte auch für bestimmte Medikamentenrückstände gibt, kann das jedenfalls kaum mehr praktiziert werden. Stattdessen wird die Masse nun entwässert und einer speziellen Verbrennung zugeführt. Die Entwässerung wird in Meitingen bislang regelmäßig in einer mobilen Anlage durchgeführt, die von einer Firma dazu nach Meitingen gebracht wird.

Eigene Anlage sinnvoll

Nachdem der Betrieb einer eigenen Anlage betriebliche und finanzielle Vorteile verspricht, haben die Freien Wähler 2018 angeregt, dies in unserer Kläranlage in Ostendorf umzusetzen. Zur Vorbereitung von Entscheidungen hatten die Marktgemeinderäte die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild des gesamten Kläranlagenbetriebs zu machen.

Herr Uhl, Leiter der Kläranlage, erklärte dabei die Teile der Anlage und ihre Funktion. Dabei blieb auch keine der vielen Fragen unbeantwortet, so dass wir für die weiteren Planungen gut gerüstet sind.

Vermeidbare Störungen

Herr Uhl berichtete auch von vielen Störungen, die eigentlich vermeidbar wären. Zwischen den Abwasserableitungen an den Häusern und der Kläranlage ist oft ein weiter Weg und so muss an verschiedenen Stellen des Kanalsystems das Wasser – und alles was sich darin befindet – gepumpt werden. Vor allem Feuchttücher und der hohe Anteil an Fett führen hier immer wieder zu Ausfällen und erhöhtem Wartungsaufwand. Immer wieder funktioniert auch die Ableitung nicht, wenn zu wenig Wasser in den Rohren ist. Gut gemeintes Wasser-Sparen kann hier zum Problem werden.

600.000 Euro Investition

In der letzten Sitzung des Marktgemeinderates wurden nun die nächsten Planungen beauftragt, damit wir zügig die eigene Entwässerungsanlage bekommen und damit auch ein Stück unabhängiger werden. Das ist uns auch deshalb wichtig, damit der unterbrechungsfreie Betrieb, die Leistung und die Wirksamkeit der Anlage garantiert bleibt und die Einleitungen in den Lech weiterhin in allen nennenswerten Bereichen sehr deutlich unter den vorgeschriebenen Grenzwerten bleiben.

Heimische Geschäfte geben Geld zurück

Wir leben in verrückten Zeiten. Was gestern noch als Fake-News beschimpft wurde, kann nächste Woche schon Stand der Wissenschaft sein. Wer soll da noch durchblicken? Eines ist aber klar: Die Auswirkungen auf unsere
Geschäfte und Arbeitsplätze sind unabsehbar, für viele Betriebe schon jetzt dramatisch. Deshalb: Kaufen Sie vor Ort! Online mag es manchmal bequemer sein, zumindest, solange man keinen Service benötigt.

Aber, wenn große Konzerne „steueroptimierende“ Konstrukte über Stiftungen organisieren oder ihre Gewinne im Ausland versteuern (dort oft nicht nennenswert), fehlt dieses Geld bei uns. Davon können bei uns keine Beatmungsgeräte gekauft oder ins Gesundheitssystem investiert werden, auch nicht in Schulen und Verkehr. Nicht in unsere Kindergärten vor Ort, unsere neue Bahnunterführung, die Sanierung der Straßen, die Unterstützung unserer Vereine usw.. Unsere örtlichen Betriebe leisten hier ihren Beitrag, wie Sie auch: Nämlich über Steuern. Darüber hinaus unterstützen viele freiwillig unsere Vereine durch Sach- und Geldspenden. Gute Gründe, künftig noch mehr vor Ort einzukaufen!

Konstituierende Sitzung des Marktgemeinderates Meitingen 2020


Trotz der aktuellen Situation konnte am 6. Mai 2020 die konstituierende Sitzung des Marktgemeinderates in Meitingen in einem feierlichen Rahmen in unserer Gemeindehalle stattfinden.

Die 10 neu in den Rat gewählten Damen und Herren leisteten hier gegenüber 1. Bürgermeister Dr. Michael Higl ihren Amtseid ab. Im Anschluss wurde Claudia Riemensperger (CSU) zur 2. Bürgermeisterin gewählt. Rudolf Helfert (UWG) dürfen wir zum Amt des 3. Bürgermeisters beglückwünschen.

Wir freuen uns auf eine konstruktive Zusammenarbeit in den nächsten sechs Jahren!

1. Bürgermeister Dr. Michael Higl, Stefan Müller (neu im Marktgemeinderat für die FLW) (Bild: Peter Heider)

Barrierefreier Bahnhof Meitingen

Marktgemeinderat entscheidet sich für Form der Anbindung der neuen Unterführung.

Der Tunnel unserer neuen Unterführung am Meitinger Bahnhof ist bereits an Ort und Stelle. Fehlt nur, dass wir ihn auch benutzen können … Für die Zugänge am Gleis 2 und 3 ist die Bahn zuständig. Für die Zugänge zum Tunnel am östlichen und westlichen Ende der Markt Meitingen. In der letzten Sitzung des Marktgemeinderates in der „alten“ Besetzung war festzulegen, in welcher Form die Zugäng angelegt werden sollten. Von sehr platzsparend bis ansprechend und „zukunftskompatibel“ wurden verschiedene Varianten mit all ihren Vor- und Nachteilen vorgestellt und diskutiert.

Fast einstimmig wurde die Lösung ausgewählt, die Sie in der Grafik sehen können. Barrierefreiheit war dabei ein Muss, aber auch Anspruch für eine moderne Unterführung. Trotzdem sollten kurze Wege möglich sein für alle, die keine Beschwerden haben. Einen Aufzug wird es jedoch nicht geben. Dieser würde wohl 400.000 Euro kosten und ganz erhebliche monatliche Kosten verursachen. Zusätzlich zeigt die Erfahrung von anderen Standorten, dass Aufzüge oft beschädigt werden, gesperrt werden müssen und somit nicht genutzt werden können. Obendrein baut die Bahn selbst am Bahnsteig keinen Aufzug mit Verweis auf einen „naheliegenden“ Aufzug am Bahnhof Donauwörth (in Zukunft). Auch ein Aufzug am Bahnsteig müsste somit von der Marktgemeinde bezahlt werden, was die Kosten in Bau und Betrieb ungefähr verdoppeln würde. Dafür haben wir in Meitingen die Möglichkeit, Parkplätze für Gehbehinderte in unmittelbarer Nähe anzulegen.

Neben dem Zugang zu den Zügen hatte bei der Entscheidung jedoch auch eine gute Nutzbarkeit für Radfahrer eine hohe Prioriät. Sie können hier zukünftig die Bahntrasse queren. So sollen alle Durchgänge auch fahrend benutzt werden können. Auch mit Lastenfahrrad, Anhänger und entsprechendem Gegenverkehr. Wer abkürzen möchte, kann trotzdem eine Rampe seitlich an der Treppe benutzen. Gleiches gilt für Fußgänger mit Kinderwagen. Insgesamt setzt das Konzept auf gegenseitige Rücksichtnahme bei Flächen, die von Fußgängern und Radlern gemeinsam genutzt werden.

FW-Fraktion neu aufgestellt

In einer gemeinsamen Runde unserer bisherigen und neuen Marktgemeinderäte fand am 18.4. auch die konstituierende Sitzung unserer FREIE-WÄHLER-Fraktion statt. Wegen den aktuellen Einschränkungen trafen wir uns im großen Sitzungsaal des Rathauses mit dem nötigen Abstand.

Wir gratulieren Robert Hecht recht herzlich zur Wahl des neuen Fraktionsvorsitzenden! Klaus Nebe und Stefan Müller wurden zu seinen Stellvertretern gewählt.

Ganz herzlich bedanken wir uns bei MdL Dr. Fabian Mehrig, der in der letzten Legislaturperiode unsere Fraktion führte und in Meitingen nun „nur“ noch „normaler“ Marktgemeinderat ist wie auch bei allen ausscheidenden Kollegen Johann Deisenhofer, Günter Mederle, Alois Reiner und Christoph Calta für ihren Einsatz und die hervorragende Arbeit in den letzten sechs Jahren!

Heimische Geschäfte unterstützen in schwierigen Zeiten

Ein Glück, dass bei den aktuellen Ausgangsbeschränkungen quasi alles, was man sich wünschen kann, auch direkt an die Haustüre geliefert werden kann.

Bei der allgegenwärtigen Konkurrenz von Großkonzernen in diesem Bereich denken Sie bitte gerade in diesen schwierigen Zeiten auch an unsere heimischen Geschäfte. Viele davon dürfen derzeit nicht geöffnet haben. Einige davon bieten aber einen Lieferservice an. Auch, wenn da manchmal vielleicht ein bequemer Internet-Shop fehlt, nutzen Sie die Möglichkeiten der Bestellung per E-Mail oder Telefon. Vielleicht kann die eine oder andere Anschaffung auch noch etwas warten, bis wieder etwas Normalität zurückgekehrt ist. Unsere örtlichen Geschäfte und deren Mitarbeiter werden es Ihnen danken.

Einige Gaststätten bieten an, Essen abzuholen. Auch damit können Sie den Lokalen helfen, diese oft existenzbedrohende Zeit zu überstehen.

Hilfe in Corona-Zeiten

Wir haben uns Gedanken gemacht über ein FLW-eigenes Hilfsangebot. Wir halten es jedoch für sinnvoller, auf bestehende Angebote zu verweisen und diese zu unterstützen.

Deshalb möchten wir hier auf das gemeindliche Angebot als zentrale Einrichtung hinweisen: Quartiersbüro des Marktes Meitingen: https://www.meitingen.de/meitingen-miteinander-wir-halten-zusammen-1

Bitte wenden Sie sich an die dort angegebenen Kontaktdaten, wenn Sie Hilfsangebote machen möchten oder selbst Hilfe benötigen.

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