Kommendes Frühjahr entsteht auf einer bisher ungenutzten Gemeindefläche am östlichen Ortsrand (Fischerweg am Durchgang zum Fahrradweg der alten B2) unter Federführung unseres Kandidaten für die Gemeinderatswahl, Andreas Brodkorb, eine Blühwiese, die der Nachhaltigkeit und dem Artenschutz dienen soll.

„Ich habe mich oft gefragt, warum Gemeindemitarbeiter die Fläche im Sommer alle paar Wochen mähen, obwohl es keine direkte Notwendigkeit gab und zudem spätestens nach der Biodiversitätsstrategie der EU von 2001 und der Kampagne „Rettet die Bienen“ von 2018 allen vor Augen geführt worden sein sollte, dass viele Insekten und damit auch Vogelarten bzw. ganze Ökosysteme vor dem Aussterben respektive der Zerstörung stehen“ – so reifte die Idee, „vor der Haustüre“ mit einem kleinen Beitrag etwas für unsere Umwelt zu tun und so eine lebenswerte Zukunft für Pflanzen-und Tierwelt, aber auch für uns zu sichern. Zudem würde sich die Gemeinde wertvolle Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter sparen, die anderweitig bestimmt sinnvoll(er) eingesetzt werden können.

„Im Großen und Ganzen war alles gar nicht so schwierig – ich habe bei der Gemeinde einen Antrag gestellt und in der Folge einen Pflege- bzw. Nutzungsüberlassungsvertrag abgeschlossen, der in Sachen Kosten gar nicht ins Gewicht fällt, aber für die Natur doch etwas bewegen kann.“ berichtet Brodkorb.

Zur Aussaat kommen Samen der Firma Rieger-Hofmann, deren besonderes Anliegen die Verwendung von gebietsheimischen Wildblumen, – gräsern und –leguminosen ist (www.rieger-hofmann.de). Brodkorb weiter: „In der Folge habe ich mir überlegt, ob dies nicht auch für weitere Bewohner Herbertshofens und/oder der Gesamtgemeinde interessant sein könnte, die bei sich am Grundstück anschließend eine Gemeindefläche haben und diese entsprechend einem extensiven Bewirtschaftschaftungskonzepts (ein- bis zweimalige Mahd jährlich, …) pflegen wollen. Deshalb möchte ich den entsprechenden Antrag, den Kontakt zum Fachhändler und auch weitere Informationen sowie Hilfestellungen hiermit zur Verfügung stellen.“ (Links siehe unten) Die Ansaat von Blühflächen kann natürlich auch auf eigenen Flächen erfolgen – dann ist das Vorgehen noch auf einiges einfacher: Fläche vorbereiten, aussähen, Blühfreude haben!

Marktgemeinderat, 1. Vorsitzender FLW