





Mit Abitionen ins Parlament in Berlin einzuziehen, waren die FREIEN WÄHLER in den Bundestagswahlkampf gegangen – am Ende reichte es jedoch bei weitem nicht. Keines der angestrebten drei Direktmandate wurde gewonnen. Teilweise waren prozentuale Ergebnisse und auch Platzierungen in den bayerischen Wahlkreisen kläglich. Michael Wörle (Augsburg-Stadt, 3,7%), Indra Baier-Müller (Oberallgäu, 8,6%), Peter Dreier (Landshut, 18,5%) und auch FW-Chef Hubert Aiwanger (Rottach-Inn, 23%) konnten die Wahlkreise, in denen sie angetreten waren, nicht gewinnen.
Unabhängig davon wollen sich die Kandidatinnen und Kandidaten (darunter auch Otmar Krumpholz; Augsburg-Land) für die Unterstützung bei ihren Wählerinnen und Wählern bedanken:

2026 stehen bei uns die Kommunalwahlen an. Hier wird es wieder darum gehen, wie sich der Marktgemeinderat in den kommenden Jahren zusammen setzen wird – ein Politikfeld und eine Aufgabe, die der DNA unserer Wählergemeinschaft seit jeher am besten entspricht.
Interview zur Bundestagswahl mit Staatsminister Dr. Fabian Mehring (FW-Bezirksvorsitzender in Schwaben):
FLW: Eine Frage, die sich viele Menschen in unserer Region momentan stellen, ist: Warum wollen die FREIEN WÄHLER überhaupt in den Bundestag?
FM: Die Frage kann ich gut nachvollziehen, denn: Wir FREIE WÄHLER sind ja eigentlich als Bürgermeister- und Kommunalpartei bekannt. In unserer Verantwortung vor Ort stellen wir aber fest, dass uns fast täglich bundespolitische Entscheidungen – zuletzt etwa im Bereich der Asylpolitik oder im Hinblick auf die Krankenhausreform – auf die Füße fallen. Wir sind es Leid, ständig Zuhause die politischen Scherben dessen zusammenkehren zu müssen, was Abgeordnete in Berlin beschlossen habe, die noch nie ein Rathaus von innen gesehen haben. Deshalb bieten wir den Menschen an, unsere erfahrenen Kommunalpolitiker nach Berlin zu schicken. Unsere Idee: Wir machen den Bundestag zum größten Rathaus der Republik. Wir wollen, dass auf Bundesebene zukünftig Politiker entscheiden, die aus eigener Erfahrung wissen, welche Folgen ihre Entscheidungen in unserer Heimat haben – damit unser Land wieder funktioniert!
FLW: Interessant. In diesem Zusammenhang gleich die nächste Frage: Haben die FREIEN WÄHLER denn eine reelle Chance in Fraktionsstärke einzuziehen oder sind die Stimmen „verschenkt“?
FM: Wegen des Scheiterns der Ampel-Wahlrechtsreform beim Verfassungsgericht ist bei der kommenden Wahl ist die 5%-Hürde kein Hindernis. Stattdessen ziehen wir bereits dann in Fraktionsstärke ins Bundesparlament ein, wenn es uns gelingt, deutschlandweit drei Direktstimmkreise zu gewinnen. Das ist uns bei der Landtagswahl in Bayern zweimal und auch bei den Wahlen in Sachsen undBrandenburg schon gelungen. Außerdem stellen wir in Bayern 14 Landrätinnen und Landräte, die quasi ebenfalls ein „Direktmandat“gewonnen haben. Das sollte also klappen. Kurzum: Diesmal sind Stimmen an uns nicht „verschenkt“, sondern bestens investiert!
FLW: Schadet die FREIE WÄHLER Kandidatur der CSU und damit Bayerns Gewicht in Berlin?
FM: Nein! Nach neuem Wahlrecht sind nämlich alleine die Zweitstimmen entscheidend für die Zahl der Abgeordneten, die im Bundestag Platz nehmen dürfen. Das bedeutet: Selbst wenn die CSU sämtliche Direktmandate in ganz Bayern gewinnen würde, würden nicht einmal alle Wahlkreissieger einen Sitz im Bundestag erhalten, falls nicht auch die Hälfte der Zweitstimmen in ganz Bayern errungen wird. Das ist zwar demokratietheoretisch zweifelhaft, aber wahlrechtliche Realität. Durch den zusätzlichen Einzug von uns FW in den Bundestag wird die CSU-Fraktion in Berlin also womöglich keinen einzigen Kopf kleiner – stattdessen sitzen zusätzliche bürgerliche Bayern auf dem Ticket von uns FW im Bundestag. Wer taktisch wählen möchte, um Bayerns Gewicht in Berlin zu mehren, muss diesmal also FREIE WÄHLER wählen!
FLW: Zum Abschluss noch folgende Frage: was hat die FLW bzw. die Menschen in Herbertshofen davon, wenn FREIE WÄHLER – Kandidaten im Bundestag sitzen? Wir sind ja nur eine lokale Wählervereinigung.
FM: Im Föderalismus wirken alle politischen Ebenen zusammen. Das bedeutet: Über Vieles, was unsere Lebenswirklichkeit daheim in Meitingen ausmacht, wird in Berlin entschieden. Als lokale Wählervereinigung einen kurzen Draht ins Bundesparlament zu haben, ist deshalb ebenso wertvoll wie als Herbertshofener Bürger einen Abgeordneten vor Ort zu wissen, an den man sich mit seinen Anliegen persönlich wenden kann. Das wäre freilich der Fall, wenn Otmar Krumpholz aus Thierhaupten den Sprung nach Berlin schafft.

Am Donnerstag, 21.11.24 ab 19 Uhr findet das Ortsteilgespräch von Bürgermeister Higl im Schützenheim statt. Es bietet Bürgerinnen und Bürgern zum einen die Möglichkeit, sich über das Geschehen im Markt Meitingen im Allgemeinen und speziell über Aktuelles in Herbertshofen informieren zu lassen. Zum anderen kann in diesem Rahmen ein Antrag nach Artikel 18 der Gemeindeordnung gestellt werden, mit dem sich dann innerhalb von drei Monaten die gemeindlichen Gremien befassen müssen. Falls Interesse besteht und / oder ein Anliegen vorhanden ist, nehmen Sie teil!
Bei der diesjährigen ordentlichen Mitgliederversammlung der Freien Lechtaler Wählergemeinschaft (FLW) gab 1. Vorsitzender Stefan Müller einen Blick zurück auf das Jahr 2023. Neben den gewohnten Sitzungen und Stammtischen fand die Veranstaltung „Bewusstlose Person – was tun?“ reges Interesse. Bei der jährlichen Aktion saubere Flur wurde die Herbertshofer Umgebung wieder von einigem Unrat befreit. Hier helfen jedes Jahr Herbertshofer jeden Alters fleißig mit. Ein Höhepunkt war das 40-jährige Jubiläum der Freien Lechtaler Wählergemeinschaft, welche mit musikalischer Umrahmung des Spielmannszuges Herbertshofen bei leckerem Spanferkel begangen wurde. Ebenso erinnerte der Vorsitzende an die Verleihung des Ehrenringes des Marktes Meitingen an Ernst Dittrich für sein 15-jähriges Engagement als Marktgemeinderat.
Wie jedes Jahr gab Kassenwart Matthias Kruck einen Überblick über die Finanzen. Seine Arbeit wurde wie immer ohne Beanstandungen gelobt, heuer in Form eines Gedichtes durch Kassenrevisor Franz Schenk.
Bei den Vorstandswahlen gab es heuer einige Veränderungen. Dem bisherigen 1. Vorsitzenden Stefan Müller folgt Andreas Brodkorb (bisher 2. Vorsitzender) nach. Neu im Vorstand ist auch Felix Irsigler, womit die Vorstandschaft insgesamt ein ganzes Stück jünger wird. Matthias Kruck übergibt die Finanzen an den neuen Kassenwart Roland Schuster. Nach langjähriger Tätigkeit in der Vorstandschaft, zuletzt als Beisitzer, scheidet Rudolf Rösner auf eigenen Wunsch aus. Dafür konnte Marcel Dittrich als neuer Beisitzer gewonnen werden.
Der neue Vorsitzende Andreas Brodkorb dankte den früheren Vorstandsmitgliedern für ihren engagierten Einsatz und freut sich über die neue Aufgabe. Hier stehen zunächst wieder FLW-Stammtische, später im Jahr wieder ein Schafkopfabend und auch Mitgliedergewinnung im Fokus.
In seinem Grußwort berichtete unser 3. Bürgermeister Rudolf Helfert von aktuellen Themen aus der Marktgemeinde wie der Sanierung des Rathauses und der erfreulichen Situation im Freibad. Robert Hecht, FW-Fraktionsvorsitzender und stv. Vorsitzender des FW-Kreisverbandes Augsburg-Land ging auf aktuelle Themen im Landkreis ein, wie z. B. die künftige Ausrichtung der Wertstoffhöfe.
Im Anschluss an die Versammlung berichtete Marktgemeinderat Ernst Dittrich zu aktuellen Entwicklungen in Herbertshofen und Meitingen. Nahwärme in Herbertshofen und die Planungen für das DIVI-Gelände waren hier unter anderem gefragt. Bei Diskussionen in geselliger Runde klang der Abend aus.


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